top of page

Im Tun im Vertrauen bleiben

Aktualisiert: 15. März

Es gibt ein Phänomen, dass der Mensch gerne durchgängig beschäftigt ist, um etwas zu erreichen. Dadurch vergisst er auf die Pausen. Eine Pause ist nicht bloß das faule rumliegen und nichts tun - obwohl das etwas Schönes ist -. Es kann auch bedeuten, etwas ganz anderes zu tun und beispielsweise entspannt in das nächste Buchgeschäft zu fahren und dir ein Buch zu kaufen. Es ist wichtig diesen Impulsen zu folgen, weil in diesen Pausen etwas entstehen kann, dass schlussendlich wiederum in dein Tun und in deine Art wie du lebst einfließt. Es bringt dich weiter. Nicht zu einem Ziel sondern in dein Selbstvertrauen, dass alles das ist was es braucht. Du triffst dann vielleicht eine Person, die du schon lange kennst und es ergibt sich darauf ein Geschäft oder du siehst in einer Auslage auf der Straße etwas das dich inspiriert. Ganz egal was dieser Impuls dir sagen will und ganz egal wo du dich auf deiner Seelenreise befindest. Es ist dein Leben, mit all dem was dich bis jetzt ausmachst, was du kannst und was es für dich braucht. Es ist dein Erlebnis und es geht nur um DICH. Du empfindest dadurch Mitgefühl für dich selbst und und weil du durch deine Wahrnehmung eine Richtigkeit spürst, gehst du dem nach. Du kennst vielleicht das Gefühl, dass du nicht weißt warum dir das jetzt wichtig ist, aber du spürst genau, dass es eine Bedeutung für dich hat. Du weißt es einfach und somit ist es wichtig. Du wirst feststellen, dass sich aus diesen Erlebnissen Dinge ergeben, mit denen du nicht gerechnet hast. Viele Menschen werten diese als Glücksmomente ab, aber weil du aus deinen Impulsen gehandelt hast, ist es dir begegnet. Somit bist du das göttliche Wesen, das die Dinge erschafft und du bist es, der/die spürt.


Eine Tolle GESCHICHTE

Ein Innenhof ist zu sehen, in dessen Eck zwei unfertige oder doch fertige :) Kunstwerke stehen. Das eine Werk besteht aus zusammengesteckten Autoreifen, welche durch dünne Metallstreben in die Höhe gesteckt wurden. Zwischen den Reifen ist jeweils ein halber Meter Abstand. Das zweite Kunstwerk ist eine Styroporskulptur mit spitzen Enden. Auf zwei dieser Enden steht es.

Als ich beispielsweise meine ersten Songs geschrieben habe, benötigte ich Hilfe, um diese in eine spielbare Klavierbegleitung zu übertragen. Ich hatte bis dato noch keine Klaviermelodie verfasst und ich wusste nicht, wie ich einen Songtext und eine Melodie auf das Klavier übertrage. Darauf hin, habe ich mich intuitiv an einen bekannten Barmusiker gewendet und der hat mich kurzerhand zu einem Musikabend in ein Lokal in den ersten Wiener Gemeindebezirk eingeladen. Er meinte "an diesem Abend spielt der Franz Haselsteiner und der ist genau die richtige Person für dich". Ich bin also an dem besagten Abend hin und nachdem die Musik fertig gespielt war, habe ich Franz vor dem Lokal angesprochen und ihm meine Situation geschildert. Er hat mich darauf hin zu sich eingeladen und mich gebeten, die besagten Songs mitzunehmen.

So sitze ich nun ein paar Tage später auf der Couch von Franz und singe ihm meine Songs vor. Er ist total begeistert und weil er ein waschechter Musiker und begnadeter Klavierspieler ist, begibt er sich prompt zum Klavier und spielt eine passende Klavierbegleitung drauf los. Ich sitze auf der Couch und bin total berührt. Während Franz nun diese wundervolle Begleitung spielt, blicke ich gleichzeitig aus dem Fenster. Die Wolken, die vor kurzer Zeit noch sehr dicht am Himmel zusammenstanden, setzen sich in Bewegung und die Sonne zeigt sich in voller Kraft. Es ist eine tolle Lichtstimmung und die gesamte Situation ist einfach magisch. Ich bin total berührt und beginne vor Freude zu weinen.

Eine lyrische Auseinandersetzung


Du kennst es wenn es fließt,

wenn du tust was zu tun ist,

ohne Kompromiss.


Du kreierst ein Gedicht,

oder eine andere Idee.

Irgendwann ist es erledigt,

du beschließt in die Pause zu gehen.


In dieser Pause ist etwas anderes wichtig,

weil kein Geld reinkommt,

wirst du unrund und sträubst dich.


Du sträubst dich dagegen im Fluss zu bleiben

und die Gewohnheit sagt dir,

du musst etwas Geld auftreiben.


Es nagt an dir,

"wann kommt das nächste Geld?",

weil du die Pause dafür verschwendest,

erlischt der Lebensquell.


Denn wenn du vertraust

in die Phase dazwischen,

dann werden sich darin,

wunderbare Erfahrungen einmischen.


Denn das was in diesen Phasen entsteht,

das braucht es,

weil es zu etwas neuem führt.


Auch wenn es für den Verstand nicht klar erscheint,

sind das Tun und die Pause am Ende vereint.


Siehe auch:

• Hilfsmittel: loslassen





Comments


bottom of page