top of page

Flower Power

15. Aug.
7 Min. Lesezeit

Soooo ... Jetzt ist er da, der nächste Teil der Buddyserie. Wenn zwei Blumen nebeneinander aufblühen, dann ist das etwas Schönes. Diesmal erzählt der Beitrag eine Geschichte von einer Begegnung mit einer aufgewachten Frau, bei der das Geschenk des neuen Gemeinsamen am Ende nicht ergriffen wurde. Vielleicht noch nicht ;) Viel Spaß beim Lesen.


Nachdem ich im letzten Blogbeitrag über die Begegnung und Trennung einer Frau geschrieben habe, ist mir schon am nächsten Tag eine neue tolle Frau begegnet. Und zwar war ich auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Dort waren viele bewusste und angenehme Menschen, bei denen die Erkenntnis, wer sie sind, noch offen ist. Das erwähne ich weil ein Teil der Geschichte, eine Dynamik zwischen aufgewachten und schlafenden Menschen aufzeigt. Ich hatte trotzdem eine feine Zeit auf der Party und habe meine Energie in den richtigen Momenten reingebracht. Zb. bei einer offenen Bühne, die vom Geburtstagskind veranstaltet wurde. Sein Wunsch war es, dass jeder Gast einen Beitrag leistet. Ich fand es sehr schön zu erleben, wie die Menschen dort über sich hinausgewachsen sind. Es war zum Beispiel ein Kind zu Gast, das einen Witz erzählt hat. Bitte, wie süß ist das und ich hab das Kind natürlich mega gefeiert.


Ich selbst hatte mein E-Piano mit dabei und habe mein Lied „Weil du bist wie du bist wie du bist“ gesungen. In diesem Song beschreibe ich das Erleben im Kontakt mit meiner Zwillingsseele und ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der veröffentlicht.


Der Applaus war kräftig und auch eine Rückmeldung, dass dieser Song "richtig gut reingegangen ist", bekam ich zu hören. Das tut mir natürlich super gut :) und motiviert mich noch mehr rauszugehen und mich noch mehr zu zeigen.


Ein unerwarteter Gast


Als die Party am Abend ihrem Ende zusteuerte, kam eine junge Frau im ungefähren Alter wie ich zur Gesellschaft. Wir sind auf einer Bank vor dem Haupthaus der Geburtstagslocation gesessen und gleich nach ihrer Ankunft ins Gespräch gekommen. Ich wusste, dass ich sie kenne, und habe das zum Ausdruck gebracht. In diesem Fall war das kein billiger Anmachspruch, denn wer mich kennt, weiß, dass ich ein überdurchschnittlich gutes Gesichtswiedererkennungssystem habe. Was für ein Wort :)


Auf jeden Fall erwiderte sie mir denselben Eindruck und ist draufgekommen, dass wir uns höchstwahrscheinlich von der Graphischen in Wien kennen. Wer die an dieser Stelle nicht kennt, bitte einmal für die Allgemeinbildung googeln ;)


Ich kann mich nicht mehr erinnern, aber irgendwann wurde das Gespräch sehr essenziell und ich habe ihr auch vom Wesenszug erzählt. Sie erzählte mir von ihrer „Wer bin ich “- Erkenntnis und was es für sie ist. Obwohl einige Menschen neben uns auf der Bank saßen, waren wir wie in einer eigenen Energie bzw. in einem anderen Raum. Wir waren auf Augenhöhe im Gespräch und diese Augenhöhe, von der ich schreibe, kennen die meisten nicht. Eine Augenhöhe, wo das Tempo im Gespräch ruhig und unerwartet ist und wo sich die Erzählungen aus dem Nichts ergeben. Plötzlich meinte sie zu mir:"Schau mal, jetzt gehen alle rein." Und ich erwiderte darauf, dass dieser Umstand unserem ehrlichen Austausch zu verdanken ist. Das fand sie spannend und daraufhin hatten wir auch ein wunderschönes Gespräch über Resonanz und ihre beruflichen Vorhaben hinsichtlich der Musik. Sie erzählte mir sehr begeistert darüber, dass sie jetzt zu singen begonnen hat und dieser Zug zum Gesang von heute auf morgen da war. Seit knapp drei Wochen spielt sie etwas Klavier und zeigt mir doch gleich mal eine Songskizze, die ich mega gefeiert hab. Typisch Kundalini Energie möchte ich an dieser Stelle sagen. Und mega inspirierend für mich.


Danach wird getanzt


Irgendwann erzählte sie mir, dass in der Gegend ein Tanzevent stattfindet, und ich habe mich entschlossen, mitzuschauen. Die Zeit mit ihr zu verbringen war mega und ich hab ihr immer wieder Komplimente gemacht, wenn mir etwas Besonderes an ihr aufgefallen ist. Der Umgang damit war etwas herausfordernd für sie und manchmal schaute sie ganz überrascht. Fast schon verschreckt. Es war auch richtig fein mit ihr auf der Tanzfläche zu sein und die Techno Vibes zu genießen. Wir kamen uns da auch näher, da jeder von uns beiden das Bedürfnis hatte, den Austausch auch während der Musik weiterzuführen. Das geht bei Tanzmusik nur durch körperliche Nähe und nahes Sprechen ins Ohr. Oder halt romantisch auf einer Bank, aber das wäre mir selbst zu schnell gewesen. Und irgendwann waren wir uns sehr nahe und für mich war Magic im Raum. Diese Magie habe ich schon sehr oft erlebt, wenn ich mit anderen Menschen über essenzielle und magische Dinge des Lebens rede. Und zwar nicht so, wie es zu verstehen ist, sondern so, wie ich es weiß. Und das bringt diese Magie in den Raum. Ein Satsang live, wenn du so willst. Und diese Magie im Anwesen dieser schönen Stimmung war bei mir schon oft der Moment für einen Kuss. Oder wenn halt auch für Sex, wenn der schon vorhanden ist :) Aber das ist ein eigenes Thema. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie Anbahnung des Kusses so wie ich wahrgenommen hat, denn in meiner Wahrnehmung gab es von ihrer Seite aus ein wiederkehrendes zögern. Einmal hat sie die Tanzfläche kurz verlassen, ohne etwas zu sagen, und ist sekundenspäter wieder auf die Tanzfläche zurückgekehrt. Da war ich etwas verwundert, aber jeder hat doch seine Eigenheiten :) Ja, für die meisten Normalsterblichen klingt das mit der Kussanbahnung vielleicht nach einem raschen Tempo, jedoch wissen wache Menschen genau, wovon ich spreche. Und wenn nicht, lade ich dich an dieser Stelle gerne ein, eine Begleitung zu buchen, wenn du bei dem Thema vielleicht blockiert bist.



Die Tschick nach dem S..



Auf jeden Fall sind wir am Schluss dieser Tanzveranstaltung noch auf einer Bank gleich neben der Tanzfläche gesessen und haben den Abend mit einer Abschlusszigarette ausklingen lassen. Fast so wie die Tschick nach dem S . .. Nein, ernsthaft. Es war wunderschön mit ihr dort zu sitzen und ich habe ihr gegenüber auch mehrmals zum Ausdruck gebracht, dass ich mich mega gefreut habe sie heute kennenzulernen. An dieser Stelle möchte ich ein Liebesgedicht schreiben:


Ganz nach meinem Geschmack Ich habe es sehr genossen dich heute zu sehen,

dein Kleid in einem petrolblau,

darin warst du schön.

Es passte zu dir,

so sah ich deinen Geschmack.

Dieser hat mir gefallen,

ich Nimmersatt ;)

Es war schön, dir beim Tanzen nahe zu sein

und auch mitzuerleben,

wie du deine Hüften befreist.

Wie dein Kopf und deine Haare

die Musik begleiten,

da sehe ich vor mir deine Eigenheiten.

Auch schön zu hören,

wie du dem Gesprochenen Ausdruck verleihst.

Wie du betonst, was du weißt,

das finde ich heiß.

Und wenn du mir danach in die Augen blickst ...

... Ach ich sag dir,

wäre das so weitergegangen,

hätten wir irgendwann ... was reimt sich auf "blickst ? ;)

Natürlich ... die nächste Zigarette getschickt. Was sonst ... ;)

Ich meinte zu ihr, dass ich sie gerne wieder treffen mag und sie machte gleich den Vorschlag, dass am darauffolgenden Donnerstag in Wien eine Tanzveranstaltung an der Donau stattfindet, wo sie gerne hinschauen möchte und wo ich gerne mitkommen kann. Das mag ich allgemein gerne, wenn Menschen proaktiv und kreativ reagieren. Nebendurchsage An dieser Stelle möchte ich dir das Frag Martin Video "Was ist toxisches Metaframing?" nahelegen, wo ich beleuchte, was es mit Ignoranz in der Reaktion innerhalb einer Kommunikation auf sich hat. (Video 4)


So ein Angebot, lasse ich mir nicht zweimal sagen und nachdem sich unsere Wege für diesen Abend trennten, habe ich ihr Zuhause den Termin über Whats App bestätigt. Momentan sind ein paar wichtige Dinge auf meiner Agenda, die ich nicht verschieben kann. Stressen möchte ich mich natürlich auch nicht. 

 

Anknüpfen an die Buddyserie


Und jetzt setzt dieser Blogartikel am letzten Beitrag und am verpassten Potential zwischen zwei wachen Menschen an. Wir hatten in den zwei darauffolgenden Tagen WhatsApp-Kontakt. Gut möglich, dass ich mit den Komplimenten etwas übertrieben hab, doch ich kann halt auch nicht aus meiner Haut, wenn ich meinen Paarungstanz aufführe :) Leider habe ich damit einen wunden Punkt bei ihr getroffen und sie hat den Kontakt aus meiner Sicht dadurch abgebrochen. Kurz und prägnant. Was ich natürlich noch immer sehr schade finde, aber dann soll's halt nicht sein. Wer nicht will, der hat schon, sage ich da mal ganz frech.


Auf der anderen Seite ist genau wieder dieselbe Dynamik eingetroffen. Ahhh ... da kommt mir noch etwas in den Sinn. Und zwar, dass sie bei unserem Gespräch auf der Bank bei der Gartenparty erzählt hat, auch als "Lichtarbeiterin" zu arbeiten. Sie hat kein konkretes Wort dafür verwendet, aber davon erzählt, eine Kunsttherapieausbildung zu machen. Und zwar mit dem Schwerpunkt Malerei und wie durch die Kraft des Malens etwas Schöpferisches in ihren Kundinnen freigesetzt wird. In meinen Worten wiedergegeben. Den Zugang fand ich spannend, denn die eigenen Schöpfungen zu betrachten, kann einen Eigeninspirationseffekt haben. Zumindest kenne ich das von mir, wenn ich mir manchmal mein Portfolio anschaue oder auch mal ausmiste.


Natürlich habe ich auch von der Magie der Begleitungen erzählt und weil sie bei der Wahl der Ausbildung noch nicht sicher war, habe ich ihr die Begleitung wie ich sie mache bzw. einen Blick auf die Ticketvarianten empfohlen. Denn bei einer Begleitung kann auch Malen stattfinden. Hätte sie den Kontakt nicht abgebrochen, würde ich ihre Bilder an dieser Stelle natürlich verlinken. Aber ja . So ist das, wenn Geschenke ausgelassen werden.


Sie steht mit ihrer Bewusstseinsarbeit noch ziemlich am Anfang und ich drücke ihr trotz des momentanen Kontaktabbruchs an dieser Stelle viel Erfolg damit.


Was mich halt irgendwie traurig macht, ist der Umstand, dass genau diese bewussten Menschen diesen neuartigen Kontakt eigentlich suchen, doch kaum jemand von ihnen diesen Schritt drüber macht. Sie tauschen sich zwar darüber aus, wie es bei ihnen teilweise im Fluss läuft, jedoch sehen sie die Ergänzungen nicht. Und auch das Potential alte Muster zurückzulassen. Also wieder mal so viel Potential, das von einem der beiden Menschen in der Geschichte nicht gesehen wurde. Ich höre manche auch sagen:"Martin, du willst zu viel." Ja, das kann schon auch sein, doch für etwas Schönes Hingabe aufzubringen, sehe ich nicht als Willen an. Sondern vielmehr einem Folgen von dem, was stimmig ist. Be a light unto yourself. Punkt.


Stimmig ist richtig Meine Songs: Auf Schiene

Kommentare


bottom of page