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Meditation Anleitung

Aktualisiert: 1. März


Die Meditation ist kein Trainingstool und soll auch nicht deine Emotionen unterdrücken.

Alles darf da sein und zwischen den Emotionen und Gedanken gibt es etwas zu entdecken.

Nimm das was da ist für einen Augenblick nicht so ernst und schau, welches Geschenk die Meditation für dich zu bieten hat. Meditiere wenn es dir Spaß macht und du ein tiefes Interesse und eine Freude dabei empfindest. Es geht nicht darum, dass du an dir arbeitest oder dich veränderst.


Der schlafende Mensch fühlt sich oft getrieben, doch trotzdem gibt es Momente im Tagesgeschehen, wo er das Gefühl hat, dass es um nichts geht. Er schmiedet Pläne aus der Freude und nicht, weil er etwas erreichen möchte. Er macht sich in diesem Moment keine Sorgen und er nimmt sein Umfeld mit Gelassenheit wahr. An die Vergangenheit denkt er in diesen Momenten nicht.


In der Natur ist es dir wahrscheinlich schon öfter aufgefallen. Du gehst dahin und irgendwann ist alles normal und du hörst zu, weil es automatisch passiert. Du genießt das Hier und Jetzt und folgst den Impulsen deiner Seele. Das ist ein Geschenk.


In der Welt geht es oft darum, sich oder seinem Umfeld etwas zu beweisen und dadurch verschließt sich der Mensch dem Moment. Diese Momente der Einfachheit werden oft abgestempelt und übersehen, doch wenn du beginnst mit deinen Ohren zu lauschen, dann wirst du das in der Meditation entdecken. Auch wenn du deiner Intuition folgst, wirst du dabei erkennen, dass es sich dabei um eine Art des Zuhörens handelt.


Nur beobachten ist es nicht


Durchs zuhören nimmst du aktiv am Leben teil und schließt die Umwelt nicht aus. 

Dolano hat mal so schön gesagt: "do not exclude the Game of Lila" und genau das ist damit gemeint. Wenn du den Impulsen deiner Seele folgst, dann hörst du zu und folgst dir bzw. deiner Seele. Du genießt das was du tust und aus der Freude triffst du Entscheidungen für dich. In diesen Entscheidungen, weißt du zu Beginn nicht wo es endet, denn du bist im Moment und denkst nicht an ein Ergebnis in der Zukunft.


Beim reinen Beobachten hingegen, nimmst du alles so hin wie es ist und das kann dazu führen, dass du dich in diesen passiven Zustand verliebst. Es ist ein schöner Zustand, die Verantwortung abzugeben, doch im Erwachungsprozess geht es nicht darum, dass du einfach nur zusiehst. Es ist wichtig Entscheidungen zu treffen und wenn du zuhörst, dann bist du mit deinem gesamten Wesen mit dabei.


Unter Therapeuten gibt es die Meinung, dass man durch Meditation, die eigenen Schattenthemen verdrängt. Wenn du im reinen beobachten meditierst, dann hat diese Aussage eine Berechtigung, weil du im beobachten das Leben auf Abstand hältst. Beim Zuhören hingegen nimmst du am Leben teil, obwohl du ebenfalls nichts tust.


Probiere es gerne aus und trau dich zu forschen. Schau mal ob du den Unterschied zwischen zuhören und reinem beobachten erkennst.


Meditation als Starthilfe fürs loslassen


Wenn du dich gestresst fühlst und den Kontakt zu dir verloren hast, dann kann dir diese Meditation helfen, dass System zu beruhigen. Durchs zuhören, passiert das mit der Zeit automatisch und irgendwann taucht der Impuls deiner Seele auf. Dem solltest du unbedingt folgen, denn so kommst du in deine authentische Bewegung und raus aus der Passivität.


Siehe auch:

• Hilfsmittel: Loslassen



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