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Die Reise zur Erleuchtung

Aktualisiert: 14. Feb.

Drei Wege, um das spirituelle Erwachen zu erfahren.


Ein Selbstportrait von mir in den Rückspiegel eines Motorrads, das auf der Straße geparkt ist. Mein Blick ist gelassen und entspannt und ich find das Motorrad ein super Symbol für die Reise zur Selbsterkenntnis

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg in das spirituelle Erwachen. Ich habe aus Gesprächen mit anderen erwachten Menschen, 3 Wege beobachtet und daraus ist ein Gefühl für die Gemeinsamkeit dieser Wege entstanden.

1. Spontanes Erwachen

Die erste Gruppe erfährt ihr Erwachen spontan und es passiert aus heiterem Himmel. Kein streben oder wünschen etwas bestimmtes zu erreichen. Sie leben ein „normales“ Leben, können sich gut ausdrücken und sind im Umgang mit Menschen friedvoll und bei sich. Jedoch haben sie nicht erkannt, wer genau sie sind. Sie sagen "ich weiß wer ich bin" aber sie können nicht sagen was sie sind. Und dann plötzlich, passiert der Moment aus heiterem Himmel und die Einsicht ist da. Sie wissen wer sie sind und haben ihre Selbsterkenntnis.


2. Erwachen durch „aufgeben“


Die zweite Gruppe empfindet das eigene Leben als anstrengend und versucht fast schon gewaltsam, die Dinge im Leben zu erreichen. Das Ego ist stark ausgeprägt und es geht um Status und Anerkennung. Es geht Ihnen darum, in der Welt etwas zu leisten und dadurch fühlen sie sich stark und machtvoll. Der Kontakt zu sich selbst und ein Gefühl von inneren Frieden ist Ihnen meist fremd, oder sie wollen dem keine Aufmerksamkeit schenken. Durch Therapie und Aufarbeitung halten sie sich in der Balance und leben dieses Leben weiter. Es gibt mehrere Gründe, warum sich die Wahrnehmung an einem Punkt in ihrem Leben dreht dreht und sie erkennen, dass sie auf dem Holzweg sind. Jahre vergehen und die innere Sehnsucht nach der eigenen Wahrheit wird stärker. Es kommt der Moment wo sie aufgeben. Es ist ein loslassen in den Moment, wo das komplette System herunterfährt und sie erkennen wer sie sind.


3. Erwachen durch „streben“


Die dritte Gruppe würde ich von Grund auf als „strebende“ Menschen bezeichnen.

Sie haben als Kind oft schon einen Zugang zum Göttlichen und immer das Gefühl anders zu sein. Es ist kein Gefühl der Ausgeschlossenheit, sondern eine Wahrnehmung für „richtig“ und „falsch“ (Unterscheidungskraft). Sie spüren, dass sie mehr sind als Ihre Emotionen, Gedanken und Gefühle, aber wissen nicht was. Diese Gruppe bezeichnet man als klassische „Sucher“. Sie gehen in Resonanz mit Poesie oder Kunst und öffnen sich größeren Weisheiten. Das Gefühl für die eigene Wahrheit ist in diesem streben beinhaltet, aber sie erkennen nicht, dass sie das sind. Irgendwann treffen sie einen spirituellen Begleiter, der sie als das wahrnimmt was sie sind und weil dadurch Augenhöhe und Mitgefühl entsteht, finden diese Menschen durch die Begleitung zu ihrer eigenen Selbsterkenntnis.


Es gibt einen großen Nachteil bei dieser Gruppe. Sie haben sich ein großes Wissen, über esoterische Themen, wie Universum, Engel und anderen spirituellen Konzepten antrainiert, sodass sie in Gedanken schwer davon loskommen. Es fällt Ihnen schwer loszulassen und sich selbst zu vertrauen, wodurch die Realisierung nach der Erkenntnis, schwieriger verläuft als bei den ersten beiden Gruppen.

 

Siehe dazu: Programm „Durchgehen“

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